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Wissenswertes über Feuerwerke

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Als Feuerwerk bezeichnet man eine Darstellung oder Darbietung, bei der pyrotechnische Gegenstände und Feuerwerkskörper koordiniert gezündet werden. Im moderne Begriffe ist ein Feuerwerk eine Feuershow.

Die Feuerwerkskunst

Die ersten Feuerwerke gab es wahrscheinlich in China. Zur Kunstform wurde es dann in Japan entwickelt und heißt dort hana-bi „Blumen aus Feuer“ (aus chinesisch huāhuō) und diente religiösen Zwecken. Von dort verbreitete es sich in der frühen Neuzeit in die ganze Welt.

Heutzutage werden in Amerika und Europa Feuerwerke vor allem zu Neujahr abgefeuert. Zusätzlich werden Feuerwerke zu länderspezifischen Feiertagen, wie zum Beispiel dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, oder zu Großveranstaltungen (große Sportereignisse, Kirmes, Musikfestivals, etc.) gezündet. In Asien werden Feuerwerke üblicherweise im Sommer abgefeuert. In südeuropäischen Ländern wird besonders zu Ostern Feuerwerk abgebrannt.

Weltberühmt sind die Fallas in Valencia (Spanien) Anfang März mit lautstarken Tageslichtfeuerwerken (Mascleta), die gewaltigen Feuerwerke in Las Vegas, die erwähnten Hanabis in Japan mit bis zu einer Millon Zuschauern, oder die Feuerwerksolympiade.

Arten von Feuerwerken

Pyrotechnische Effekte umfassen Lichteffekte (Formen, Farben), Geräuscheffekte (Knall), Rauch und künstlichen Nebel.

Man unterscheidet zwischen Boden- und Höhenfeuerwerk:

Zum Höhenfeuerwerk (Hochfeuerwerk) zählt man grundsätzlich alle Feuerwerkskörper, deren Effektkörper in den Himmel geschossen werden oder die durch einen Eigenantrieb in den Himmel aufsteigen. Zum Höhenfeuerwerk zählen Feuerwerkskörper wie Bomben und Raketen.
Zum Bodenfeuerwerk gehören fest mit dem Boden verankerte Feuerwerkskörper wie Fontänen, Vulkane, Sonnen, Springbrunnen und Wasserfälle.
Da diese klassische Art zur Zeit des Barock sehr beliebt waren (und heutzutage oft zu barocker Musik abgebrannt wird), nennt man Bodenfeuerwerke häufig auch Barockfeuerwerke.
Bengalische Lichterbilder sind eine Sonderform. Sie stellen Schriften oder anderes dar.
Feuerwerkskörper, die ihre Effekte zwar nach oben in die Luft ausstoßen, aber sich selbst nicht vom Boden lösen, nehmen eine Zwischenstellung zwischen dem Boden- und dem Höhenfeuerwerk ein. Dazu zählen Feuerwerkskörper wie Feuertöpfe und Römische Lichter, Rauch– und Flammeffekte.
Werden bei einem Feuerwerk gleichzeitig oder nacheinander feststehende und aufsteigende Feuerwerkskörper abgebrannt, spricht man häufig von einem kombinierten Boden- und Höhenfeuerwerk.
Weitere Typen sind Indoorfeuerwerke (Bühnen- oder Theaterfeuerwerk), Feuershow, Film-Spezialeffekte oder reine Illumination, also Beleuchtungen mittels pyrotechnischer Effekte.

Die Technik von Feuerwerken

Am häufigsten verwendeter pyrotechnischer Satz in der Feuerwerkerei ist Schwarzpulver, das vor allem als Ausstoßladung und Zerlegerladung Verwendung findet.

Die charakteristischen Leucht- und Farbeffekte entstehen durch Zusatz von verschiedenen Stoffen zu den pyrotechnischen Sätzen:

Rot: Strontiumsalze (dunkelrot), Calcium (orange), Lithium (karminrot)
Gelb: Natriumsalze
Grün: Bariumsalze (gelb-grün), Kupfer (smaragdgrün), Tellur (grasgrün), Thallium (wiesengrün), Zink (blassgrün)
Blau: Kupfersalze (azurblau), Arsen, Blei, Selen (hellblau)
Violett: Cäsium, Kalium
Purpur: Rubidium
Weiß, Silber: Magnesium, Aluminium, Titan, Zirkonium
Gold: Eisen, Kohle

Sehr heiß abbrennende Stoffe erhöhen die Leuchtkraft und die Intensität der Flamme. Um die Brillanz und die Farbintensität zu verstärken werden den Sätzen verschiedene chlorhaltige Stoffe (z.B. PVC) beigemischt.

(c) Quelle: Wikipedia.org

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